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Lokalmatador gewinnt den Everest Poker European Cup Dresden

Die Sieger stehen fest: Matthias Schlegel und Marcus Recke fahren zum Grand Finale nach Gran Canaria.

Letztes Wochenende wurde im großen Ballsaal des Parkhotels Dresden das
Live-Qualifikationsturnier zum Finale des Everest Poker European Cups (EPEC) ausgetragen.
Aus der gesamten Bundesrepublik reisten über 170 Spieler an, um ihre Chance zu nutzen –
doch der Dresdner Matthias Schlegel zeigte, wer der Platzhirsch in der Sachsenmetropole
ist.
Die kostenlose Online-Pokerschule www.EverestPoker.net sponserte neben attraktiven
Sachpreisen die zwei besagten Finaltickets. Das EPEC-Finale findet über Pfingsten im
wunderschönen Casino Costa Meloneras auf Gran Canaria statt. Dort treffen Spieler aus
15 europäischen Nationen aufeinander und pokern um einen sagenhaften Preispool von
100.000 EUR. Eine einmalige Gelegenheit, Pokerfans des gesamten Kontinents
kennenzulernen, die Everest Poker Pros hautnah zu erleben und gleichzeitig ein
einzigartiges Wochenende in traumhafter Atmosphäre zu genießen.
Nachdem sich an den vergangenen Wochenenden bereits jeweils zwei Spieler in Stuttgart
(10./11. April) und Köln (17./18. April) qualifiziert hatten, war Dresden die letzte Station in
Deutschland – und somit die letzte Chance, beim Grand Finale dabei zu sein.
Klar, dass bei diesem Turnier, Motivation und Ehrgeiz besonders groß waren. Was aber dem
Spaßfaktor keineswegs abträglich war. Die Ausgeschiedenen zeigten sich sportlich und
ließen sich den Spaß am Spiel nicht nehmen. Schnell waren genug Schicksalsgenossen
gefunden, man stellte Pokertische auf die Sonnenterasse hinter dem Ballsaal und schon ging
es wieder munter weiter – Sonne, Kaltgetränke und ein Kartendeck, was braucht man
mehr?
Gegen 20:30 Uhr wurde der Final Table gestartet. Turnierdirektor Hansi Conraths schwört
die zehn verbliebenen Spieler noch einmal auf das große Ziel ein.
Schon in der ersten Hand gab es ein All-in und Ralf Gaumer musste sich nach wenigen
Minuten vom Tisch verabschieden. Matthias Schlegel aus Dresden dominierte über lange
Zeit als starker Chipleader, aber seine letzten beiden Gegner nahmen im nach und nach
immer mehr Chips ab. Marcus Recke und Marcel Waindzoch hielten sich wacker am Tisch –
keiner wollte das Ticket nach Gran Canaria verpassen. Gegen 21:30 Uhr geschah es:
Marcel Waindzoch geht All-in mit Ass-König (suited), unbeeindruckt called ihn Matthias
Schlegel – zwei Buben auf der Hand. Marcus Recke beobachtet mit Spannung das
Geschehen, denn obwohl unbeteiligt geht es gerade auch um seinen Finalplatz auf den
Kanaren. Flop – Turn – River: Die Buben halten und Waindzoch ist raus. Schlegel und Recke
fallen sich jubelnd in die Arme. Nach über zehn Stunden voller Konzentration ist nun Feiern
angesagt.

 


Final Table:
1) Matthias Schlegel (Dresden)
2) Marcus Recke (Bad Oeynhausen)
2) Marcel Waindzoch (Dresden)
3) Eric Kanold
4) Timothy Ham
5) Torsten Lepke
6) Rene Melchior
7) Honi Scheffel
9) Erik Hagert
10) Ralf Gaulmer

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